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Fischen in Ecuador - Teil 1

In Ecuador gibt es unzählige Anlagen für sogenannte Sportfischer, wo vor allem über das Wochenende viele Leute zum fischen hinfahren. Das sind in der Regel Forellenzuchtanlagen mit mehr oder weniger grossen Tümpeln oder Becken. Die meisten fischen dort mit etwas Leine, die an einem längeren Bambusstecken befestigt ist. Andere haben relativ einfache Ruten mit Rolle und Löffel und die fangen innert kurzer Zeit zahlreiche Forellen. Natürlich bleiben die gefangenen Fische über längere Zeit in einem Plastikkorb liegen und werden erst dann getötet, wenn genügend gefangen wurden. Kescher werden hier nicht benutzt und die Fische zappeln vielfach über längere Zeit am Boden, bevor sie von der Angel gelöst werden. Ich habe leider auch einmal feststellen müssen, dass Fische ohne sie vorher zu töten ausgenommen werden. In der Regel meide ich solche Anlagen, da dies überhaubt nicht meinen Vorstellungen vom fischen entspricht. Ausserdem schmecken mir Fische in der freien Natur gefangen, wesentlich besser als diese Zuchtforellen.

In den Flüssen im Norden von Ecuador, nahe der kolumbianischen Grenze gibt es schöne und fast unberührte Gegenden, wo sich im Wasser Forellen tummeln. Natürlich ist es oft sehr schwierig, an diese Flüsse zu gelangen, da vielfach total durch Bäume und Gestrüpp zugewachsen. Eine Machete ist des öftern ein notwendiges Zubehör, um überhaubt ans Wasser gelangen zu können.
Als Anhang sende ich dir mit diesem Mail eine Aufnahme einer solchen Forellenzuchtanlage und ein weiteres von einer Lagune auf ca. 4000 Meter, wo ich allerdings keine Forelle habe fangen können.

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Laguna de Pinan

Am letzten Wochenende waren wir mit drei Fahrzeugen zur Laguna de Pinan zum fischen unterwegs. Die Fahrt führte uns auf etwa 3500 Meter und insgesamt benötigten wir für diese Strecke ungefähr sechs Stunden Fahrzeit. Für Fahrzeuge ohne Allradantrieb und nicht genügend Bodenfreiheit unmöglich zu schaffen . Das Wetter war etwas schlecht und es regnete unterwegs leicht. In einem schönen Tal mit einem kleinen Fluss parkierten wir unsere Fahrzeuge stellten unsere Zelte auf. Leider konnten wir aus Zeitgründen die Lagune nicht mehr erreichen und so versuchten wir eben unser Glück im Fluss. Innert kürzerster Zeit konnten wir zahlreiche Forellen fangen, die meisten jedoch waren nicht grösser als 15cm. Meine Kameraden behielten dieselben aber dennoch, während die meinen sofort wieder zurück ins Wasser durften. Der Regen wurde in der Zwischenzeit etwas stärker und darum verstaute ich meine Rute und Zubehör in meinem Fahrzeug und schaute mir die Gegend etwas näher an.
In der Nacht hatten wir ungefähr 8 Grad auf unserem Thermometer und die meisten gingen relativ früh schlafen. Lästig wurden aber die zahlreichen Rinder, welche unsere Feuerstelle und Zelte beschnupperten und uns beim schlafen störten. In der Nacht regnete es weiter und ich machte mir doch etwas Sorgen, wie wir mit unseren Fahrzeugen wohl die Rückreise schaffen würden. Ans fischen in der Lagune war leider nicht mehr zu denken, da wir unter anderem wegen der schwierigen Verhältnissen frühzeitig aufbrechen mussten. Wir kamen wirklich kaum hundert Meter weiter, als ein Fahrzeug bereits in Schwierigkeiten geriet. Mit der Machete mussten wir von den Bäumen zahlreiche Aeste abhacken und in die Fahrtrinnen legen. Mit Hacke und Schaufel wurde zusätzlich etwas trockene Erde darüber verteilt und erst nach diesen Massnahmen schafften wir diese kritische Stelle. Da der Weg in der Zwischenzeit nass und schlammig geworden war, mussten wir dies noch des öftern wiederholen um wieder auf bessere Strassen zu gelangen. Kurz vor dem Einnachten waren wir wieder zurück in Ibarra und ich war erleichtert, dass wir trotz all der Schwierigkeiten alles gut überstanden hatten.

 

 

 

In Zukunft werde ich auch für Interessierte in Ibarra, Ecuador ein Zimmer mit Familienanschluss anbieten können. Da ich schon seit einiger Zeit in diesem Land wohne und viele schöne und interessante Orte besucht habe, kann ich für eventuelle Besucher/Besucherinnen auch Ausflüge organisieren und begleiten. Da meine Frau kein Interesse am Angeln hat und Ausflüge in grosser Höhe nicht verträgt, suche ich sowieso gelegentlich solche Begleitung.

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Alfred Brönnimann
Avenida el Retorno y Huancavilca
Manzana 15, Casa No. 8
Urbanizacion la Pradera
Ibarra EC-100150
Ecuador

www.ecuador-entdecken.ch

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Fischen in Ecuador - Teil 2

Vor einiger Zeit war ich mit einem Freund aus der Schweiz zur Laguna de la Mica im Reserva Ecologica Antisana, Provinz Napo und Pichincha unterwegs. Natürlich wollte ich nach Möglichkeit auch versuchen, eine schöne Forelle zu fangen, darum hatte ich wie immer auf solchen Ausflügen meine Ausrüstung mit dabei. Auf dem Weg zu unserem Hauptziel konnten wir noch andere, etwas kleinere Lagunen besichtigen, in welchen ebenfalls Forellen vorhanden sein sollen.  Anfangs hatten wir noch Glück mit dem Wetter und ich konnte einige Aufnahmen der eindrücklichen Landschaft und dem Vulkan Antisana, dem vierthöchsten Berg  in Ecuador (5700 Meter) machen.


 

Natürlich habe ich am Wasser angekommen meine Angelrute ausgepackt und mit Sbirolino und Blinker bestückt. Viel Zeit hatte ich allerdings nicht um eine Forelle zu fangen,  denn das Wetter verschlechterte sich rapide und es fing an zu regnen.

 

 

Ausser einigen Zupfern passierte leider nichts und ich musste wohl oder übel wieder einpacken und den Rückweg zu unserem Fahrzeug antreten.

 

 

 

Liebe Grüsse

Fredu

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Alfred Brönnimann
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